Ökologie

Mit dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS bauen wir aktuell diese Verantwortung zu einem verbindlichen Steuerungssystem aus. Uns an EMAS zu oientieren hilft uns, unsere Umweltauswirkungen systematisch zu erfassen und zu bewerten, klare Ziele festzulegen, Verbesserungen umzusetzen und unsere Umweltleistung dauerhaft weiterzuentwickeln. Umwelt- und Klimaschutz werden damit noch stärker in die Planung, Führung und täglichen Entscheidungen des gesamten Unternehmens integriert.

VON EINZELMASSNAHMEN ZUM MANAGEMENTSYSTEM

Für den Aufbau des Umweltmanagementsystems haben wir zunächst untersucht, an welchen Stellen unser Betrieb wesentliche Auswirkungen auf die Umwelt hat. Dazu gehören insbesondere Energie und Treibhausgasemissionen, Wasser, Abfälle und Wertstoffe, Beschaffung, Mobilität, Flächennutzung, Biodiversität sowie der sichere Umgang mit Gefahrstoffen.

Auf dieser Grundlage wurden bereits zentrale Bausteine geschaffen:
•   eine verbindliche Umweltpolitik,
•   die Erfassung wichtiger Umweltkennzahlen,
•   ein System zur Prüfung umweltrechtlicher Anforderungen,
•   konkrete Umweltziele und ein Maßnahmenprogramm,
•   geregelte Verantwortlichkeiten und Prozesse,
•   Schulungen und Informationsangebote,
•   interne Audits
•   sowie die erste Umwelterklärung, bald hie Veröffentlicht.
Die Kennzahlen machen Entwicklungen messbar. Audits zeigen, ob die aufgebauten Prozesse im Arbeitsalltag funktionieren. Die Umwelterklärung informiert transparent über Ziele, Leistungen, Fortschritte und noch bestehende Herausforderungen. EMAS ist deshalb kein einmaliges Zertifizierungsprojekt, sondern ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess.

ENERGIE UND KLIMASCHUTZ ALS SCHWERPUNKT

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Energieversorgung unserer Tierhäuser, technischen Anlagen und Gebäude. Aufbauend auf einem umfassenden Energieaudit wurde eine langfristige Treibhausgas-Roadmap entwickelt. Ein gefördertes Transformationskonzept beschreibt, mit welchen technischen und organisatorischen Maßnahmen Energie eingespart, die Versorgung modernisiert und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringert werden kann.

Weitere Schwerpunkte sind:
•   der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser,
•   die Vermeidung von Abfällen und eine bessere Wertstofftrennung,
•   Recycling und Kreislaufwirtschaft,
•   nachhaltigere Beschaffung,
•   die Förderung der Biodiversität auf dem Zoogelände,
•   eine umweltfreundlichere Mobilität,
•   der sichere Umgang mit Gefahrstoffen,
•   sowie die Stärkung von Umweltbewusstsein und Beteiligung im Unternehmen.
Wir engagieren uns weltweit für den Schutz von Arten und Lebensräumen – und übernehmen zugleich Verantwortung für unseren eigenen Standort und unsere eigenen Umweltauswirkungen.

Beitrag zum Gesamtsystem

Bildung macht Wirkung verständlich und übertragbar.

Sie übersetzt Forschungsergebnisse in verständliche Zusammenhänge, vermittelt die Bedeutung konkreter Artenschutzmaßnahmen und vertieft die Erfahrungen eines Zoobesuchs. So kann aus einer Begegnung ein Verständnis entstehen, das über den Aufenthalt im Zoo hinauswirkt.